Gemeinsam für mehr Klimaschutz in Frankfurt
Frankfurt will mit dem „Masterplan 100% Klimaschutz“ bis 2035 klimaneutral sein, die Stadtverwaltung selbst soll dieses Ziel bereits 2030 erreichen. Seit 1990 konnte der CO₂-Ausstoß öffentlicher Gebäude bereits um 50 % gesenkt werden – ein echter Fortschritt, aber noch nicht das Ende des Weges. Denn neben effizienten technischen Maßnahmen braucht es auch ein neues Bewusstsein für den Alltag: Energie und Wasser als wertvolle Ressourcen, die es zu schonen gilt.
Genau hier setzt das Programm „Erfolgsbeteiligung für nutzerbedingtes Energie- und Wassersparen“ (EBN) an. Als ämterübergreifendes Kooperationsprojekt zwischen Stadtschulamt, dem Amt für Bau und Immobilien (ABI) und Umweltlernen in Frankfurt e.V. unterstützt es seit 1998 Schulen dabei, ihren Energieverbrauch dauerhaft zu senken. Fachgemäßes Monitoring, technische Optimierung und eine Schulgemeinschaft, die Energiesparen als gemeinsame Aufgabe begreift – das sind die Bausteine, auf denen der Erfolg des Projekts aufbaut.
Gemeinsam für mehr Klimaschutz in Frankfurt
Frankfurt will mit dem „Masterplan 100% Klimaschutz“ bis 2035 klimaneutral sein, die Stadtverwaltung selbst soll dieses Ziel bereits 2030 erreichen. Seit 1990 konnte der CO₂-Ausstoß öffentlicher Gebäude bereits um 50 % gesenkt werden – ein echter Fortschritt, aber noch nicht das Ende des Weges. Denn neben effizienten technischen Maßnahmen braucht es auch ein neues Bewusstsein für den Alltag: Energie und Wasser als wertvolle Ressourcen, die es zu schonen gilt.
Genau hier setzt das Programm „Erfolgsbeteiligung für nutzerbedingtes Energie- und Wassersparen“ (EBN) an. Als ämterübergreifendes Kooperationsprojekt zwischen Stadtschulamt, dem Amt für Bau und Immobilien (ABI) und Umweltlernen in Frankfurt e.V. unterstützt es seit 1998 Schulen dabei, ihren Energieverbrauch dauerhaft zu senken. Fachgemäßes Monitoring, technische Optimierung und eine Schulgemeinschaft, die Energiesparen als gemeinsame Aufgabe begreift – das sind die Bausteine, auf denen der Erfolg des Projekts aufbaut.
Energie sparen an Frankfurter Schulen
Umweltlernen begleitet Schulen mit Beratung, pädagogischer Unterstützung und konkreten Angeboten für den Unterricht beim Energie- und Wassersparen. Gemeinsam mit Schüler:innen, Lehrkräften und Schulhausverwalter:innen machen wir Klimaschutz im Schulalltag erlebbar. Uns liegt eine langfristige Partnerschaft mit unseren Projektschulen am Herzen: Wir schauen gemeinsam, wo bereits Strukturen und Anknüpfungspunkte vorhanden sind, um das Thema nachhaltig und effektiv in bestehende Abläufe zu integrieren.
Ein Programm, das sich lohnt
Wer mitmacht, profitiert direkt: Ein Teil der erzielten Einsparungen fließt als frei verfügbare Prämie ins Schulbudget. Die andere Hälfte investiert das Amt für Bau und Immobilien in bauliche und technische Sanierungsmaßnahmen an den Schulgebäuden. Einmal im Jahr werden die Erfolge gemeinsam gefeiert: Bei der Prämienfeier im November erhalten teilnehmende Schulen ihr Klimaschutzzertifikat – eine öffentliche Würdigung für das, was die Schulgemeinschaft geleistet hat.
Energieteams als Motor der Veränderung
An jeder teilnehmenden Schule entsteht ein Energieteam (E-Team) aus engagierten Schüler:innen, Lehrkräften und weiteren Mitgliedern der Schulgemeinschaft. Sie spüren Einsparpotenziale auf und bringen eigene Ideen ein – von Aktionen in den Klassen bis zu konkreten Veränderungen im Schulbetrieb. Wir unterstützen die Teams dabei: mit Energierundgängen durchs Schulgebäude, Messungen, der Ausbildung zu Energiedetektiven und Hilfe bei der Umsetzung eigener Maßnahmen.
Unsere pädagogischen Angebote
Wir bieten Programme für verschiedene Altersgruppen an:
• Workshops zur Energiedetektive-Ausbildung für Grundschule und Sek I
• Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Aktionstagen und Projektwochen rund um Energiesparen, erneuerbare Energien und Klimaschutz
• Energierundgänge mit dem E-Team oder im Workshopformat für Schüler:innen
Was das Programm bisher erreicht hat
Im Jahr 2024 haben Frankfurter Schulen rund 2.300 Tonnen CO₂ eingespart und gleichzeitig fast 1,6 Millionen Euro an Energie- und Wasserkosten – das entspricht dem Jahresverbrauch von rund 450 Familien. Seit Programmstart 1998 wurden der Energieverbrauch um über 220.000 MWh und die CO₂-Emissionen um 56.000 Tonnen gesenkt.
Ihre Schule möchte mitmachen?
Ihre Schule spielt beim Klimaschutz eine wichtige Rolle, und wir unterstützen Sie dabei gerne. Wir informieren und beraten Sie zu Rahmenbedingungen, Einstieg und allem, was dazugehört.
Die Projektschulen (Auswahl)
Grund-, Haupt- und Realschulen
- Adolf-Reichwein-Schule
- Anne-Frank-Schule
- Astrid-Lindgren-Schule
- August-Gräser-Schule
- Bonifatiusschule
- E.-Brändström-Schule
- Franckeschule
- Fridtjof-Nansen-Schule
- Friedrich-List-Schule
- Geschwister-Scholl-Schule
- Goldsteinschule
- Grundschule Kalbach
- Grundschule Riedberg
- Gruneliusschule
- Heinrich-Kromer-Schule
- Heinrich-Seliger-Schule
- Kerschensteinerschule
- Kirchnerschule
- Linnéschule
- L.-Oestreicher-Schule
- Ludwig-Richter-Schule
- Michael-Ende-Schule
- Minna-Specht-Schule
- Pestalozzischule
- Robert-Schumann-Schule
- Textorschule
- Zentgrafenschule
Gymnasien
- Adornogymnasium
- Elisabethenschule
- Ernst-Reuter-Schule I
- Goethe-Gymnasium
- Heinrich-von-Gagern-Gymnasium
- Helmholtzschule
- Leibnizschule
- Liebigschule
- M.-Beckmann-Schule
- Schillerschule
- Wöhlerschule
Gesamtschulen
- IGS-Nordend
- Johanna-Tesch-Schule
- Otto-Hahn-Schule
- Schule am Ried
- Stauffenbergschule
Förderschulen
- Kasinoschule
- Mosaikschule
Berufsschulen
- Julius-Leber-Schule
- Ludwig-Erhard-Schule
- P.-Holzmann-Schule
- Stauffenbergschule
- W.-Merton-Schule
Nina Walter